Gender Mainstreaming – Hurra, alle Männer werden zu Schwuchteln!

23. April 2011 at 11:26 (Uncategorized)

Männer und Frauen sind gleich! In jeder Hinsicht! Es gibt definitiv keine Unterschiede! Überhaupt keine! Verstanden?!?!?

Das möchten uns gewisse Politiker äußerst hartnäckig einreden. Die Tatsache, dass das der reinste Schwachsinn ist, wird dabei geflissentlich ignoriert.

Auf die körperlichen Unterschiede möchte ich jetzt nicht näher eingehen – die sollten jedem, der das zwölfte Lebensjahr überschritten hat, bekannt sein. Es geht mir eher um die natürliche Ordnung der Dinge. Das fängt bereits in der Werbung an. Immer öfter werden werden Männer bei Hausarbeiten gezeigt. Ist dir das mal aufgefallen? Ich habe nichts dagegen, dass Männer Hausarbeit machen, wenn sie dies möchten, aber es sollte nicht die Regel sein. Der Mann geht arbeiten und versorgt die Familie. Die Frau bleibt im Haus, kümmert sich um dieses und zieht die Kinder groß. So ungefähr war das schon bei den Steinzeitmenschen. Der Mann ging jagen und die Frau sammelte Beeren. Im Prinzip war es bis vor einiger Zeit, mit einigen Abwandlungen immer noch so. Fürchterliche Sache! Und total diskriminierend!

Dagegen müssen wir etwas unternehmen! Es kann nicht sein, dass Frauen im Haus bleiben und sich um ihre (Klein-)Kinder kümmern und der Mann sich draußen amüsiert! Geht gar nicht! Also ändern wir diese Tatsache. Das ist relativ einfach. Wir reden dem Mann einfach ein, dass sein Geschlecht böse und absolut nebensächlich sei. Tausend Jahre Herrschaft des Mannes müssen schließlich gerächt werden. Also schneiden wir ihm symbolisch die Eier ab. Wenn er sich danach immer noch nicht wie ein Weichei verhält, machen wir halt so lange Gehirnwäsche bis er kapiert hat, dass Männlichkeit nicht erwünscht ist. Außerdem führen wir noch eine Frauenquote ein.

Die Frau – das arme Wesen! Kinder großziehen und im Haus bleiben! Warum das denn? Wir leben schließlich in modernen Zeiten. Die sollen ihre Blagen mal lieber so schnell wie möglich in die Kinderkrippe bringen. Erziehung und Liebe kann der Staat übernehmen. Kein Problem, der macht das gerne. Und natürlich sehr gut. Also geht Frau am besten sofort nach der Geburt wieder raus in die Welt, lässt ihr Kind allein und schreit lautstark nach einem Führungsposten, der ihr (ob qualifiziert oder nicht) ja wohl zusteht. Schließlich wurde sie mindestens Tausend Jahre lang unterdrückt.

Männer sind ziemlich unwichtig geworden. Die braucht man nur noch zur Zeugung. Danach können sie problemlos abgeschafft werden. Entweder gibt die Frau ihre Kinder in fremde Obhut und arbeitet oder sie lässt sich vom Staat versorgen. Man braucht keinen Versorger und Ernährer mehr. Scheiß auf das Familienleben. Jetzt gibt es Rudelficks mit anfassen und Selbstverwirklichung.

Männlichkeit ist unerwünscht. Weiblichkeit auch. Ganz ohne geht es aber auch nicht. Da muss schnell eine Lösung her! Wir tauschen einfach das Geschlecht! Frauen sollen werden wie Männer sind und Männer sollen werden wie Frauen. Die dumme Bevölkerung wird schon mitspielen. Leider tut sie das tatsächlich immer mehr. Ich bin (biologisch) eine Frau – also warum soll ich leben, arbeiten und mich verhalten wie Männer es tun? Und warum sollen (biologische) Männer plötzlich leben, arbeiten und sich verhalten als wären sie Frauen? Das ist das große Rätsel. Die Geschlechterrolle soll umgedreht werden.

Jetzt ist der Mann ein arroganter Chauvi, wenn er der Frau die schwere Wasserkiste abnimmt und ihr die Tür aufhält. Das kann sie schließlich selber. Der Typ soll mal lieber lernen, wie man bügelt, ansonsten komplett die Klappe halten und sich am besten noch unsichtbar machen.

Ich habe nichts dagegen, wenn eine Frau den eher männlichen Part übernehmen und leben möchte. Es stört mich auch nicht, wenn ein Mann lieber im Haus bleiben möchte. Aber all dies sollte der Gesellschaft weder aufgezwungen noch eingeredet werden.

Ich freue mich trotzdem noch, wenn ein Mann mir schwere Dinge abnimmt, mir die Tür aufhält und wirkt, als könne er Haus, Hof und Familie beschützen. Darüber freue ich mich nicht nur, das erwarte ich. Das ist zwar politisch extrem unkorrekt von mir, aber mein Instinkt sagt mir, dass das so sein sollte. Das ist die natürliche Ordnung der Dinge.

3 Kommentare

  1. MrsLovett sagte,

    Das hast du wunderbar geschrieben, ich kann jeden Satz unterschreiben.
    Emanzipation, Gleichberechtigung, blablabla…
    Wie gleichberechtigt bin ich denn, wenn ich als Quotenfrau eingestellt werde?
    WENN ich Karriere machen will, dann muss ich halt einfach so gut sein, dass ich besser bin als alle anderen – egal ob man oder Frau. Und nicht einen Job bekommen, nur weil ich zufällig keinen Schwanz habe.

    Ich wünsche mir auch das klassische Familienbild – irgendwann.
    Ich würde meine Kinder nicht sofort in eine Krippe geben wollen – dann brauche ich keine zeugen, wenn ich mich eh nicht drum kümmern will.

    Aber klar, der moderne Mensch des 21. Jahrhunderts muss natürlich die Geschlechterrollen, die sich seit Jahrtausenden eingebürgert haben über den Haufen werfen.

  2. Nina sagte,

    Ein wirklich, wirklich, wirklich großartiger Post! Danke danke, ich denke haargenau genauso und KANN es alles nicht mehr hören und sehen.

  3. Mark sagte,

    Jep – genauso ist es. Die Welt wird zunehmend nicht mehr von Menschen sondern nur noch von reichlich hirnlosen Ideen regiert.
    Ach ja – und der männliche Vorname ist übrigens kein Fake, sondern ich bin echt einer… …
    Um das mal von der anderen Seite aufzurollen: die Frauen, die tatsächlich noch Frauen sind, und damit Menschen, anstatt abziehbildmässig hochgezüchteter egomanischer Business-Schnepfen mit tollen Karriereaussichten, die muss man eh schon oft genug suchen gehen.

    Ich KANN jemandem auch zuhören, ich KANN auch kochen und die Fenster putzen und kleine Kinder wickeln und eine eventuelle allfällige Katze baden… und ich hab auch kein Problem damit, diese Dinge einfach ohne große Worte zu tun, wenn sie mal eben getan werden müssen. Dafür ist man schließlich zu zweit – und das bedeutet Beziehung nun mal eben.
    ABER: Ich will neben mir auch jemanden, den ich respektieren kann – als Mensch respektieren kann. Jemanden, der die Frau in meinem Leben ist. Eine Frau, die gerade zu dem steht, was sie ist – und nicht eine, die mir den Hammer aus der Hand nimmt und mich zum Abwasch schickt, weil die Gesellschaft das jetzt so vorschreibt. Das ist die weibliche Version von einer Lusche. Auch wenns anders aussieht. Wie sollte so denn Gemeinsamkeit und Miteinander funktionieren, wenn man sich gegenseitig die Rollen streitig macht?? Und wer noch nicht einmal zu sich selbst als Frau stehen kann, der taugt auch nicht für Beziehungen – sorry, klingt jetzt hart, aber is nun mal so.
    Was mich am meisten aufregt: “Aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes werden bei gleicher Qualifikation Frauen bevorzugt eingestellt.” Unter jeder öffentlichen Stellenausschreibung. Ja verdammt noch mal, wenn das Ding schon Gleichbehandlungsirgendwas heisst – alle irre oder was? wo ist denn da die Gleichbehandlung? Soll ich mir jetzt Apfelsinchen ankleben, oder wie, damit ich gleich behandelt werde?!!.

    Irgendwie sieht das Problem also andersrum auch nicht anders aus – wenigstens irgendwie Gleichbehandlung, oder… :-) )

    …und im übrigen spricht dein Kommentar dann sehr für dich… wollt ich nur mal so gesagt haben… *lächel*

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