BMI: 17,9
Mein komisches Verhältnis zum Essen ist immer noch da, aber belastet mich momentan herzlich wenig. Ich denke nicht sonderlich viel darüber nach und stelle mich meist nur noch einmal die Woche auf die Waage. Natürlich passe ich immer noch auf, dass ich nicht “fett” werde, aber es dominiert meine Gedanken nicht mehr. Das läuft momentan ganz simpel und dezent irgendwo tief im Hintergrund meines Kopfes ganz automatisch ab. Damit geht es mir gut.
Big Mamas Gestank
Alter Schwede! Ich war vorhin im Nagelstudio und da war eine riesig fette schwarze Frau. Ist mir eigentlich wurscht, aber die hat so dermaßen gestunken, dass ich den Laden wieder verlassen musste. Das ging gar nicht. Ich war auch nicht die einzige Kundin, die rein und gleich wieder raus ist. Am liebsten hätte ich das verdammte Weib angebrüllt, sie soll sich gefälligst mal waschen, wenn sie unter Leute geht! Manche Leute sind echt unmöglich. Als ich etwas später wieder ins Studio bin, war die Tussi (Gott sei es gedankt) weg und es roch wieder gut und normal.
Warum waschen bestimmte Leute sich eigentlich so selten? (Mit “bestimmte Leute” meine ich alle und nicht ausschließlich die Farbigen.) Dieses Phänomen trifft man bei Männern und Frauen gleichermaßen an. Wobei es im Sommer natürlich wesentlich deutlicher zu Tage tritt. Die Vögel müssten das doch eigentlich auch selbst riechen. Ich merke es ja auch, wenn ich stinkige Füße oder sowas habe.
EKELHAFT!
Zusammenhangloses Blabla
Die Sonne scheint und es ist warm. Herrlich! Jetzt schwinge ich meinen Arsch gleich mal unter die Dusche und gehe nach draußen.
In letzter Zeit habe ein gewisses Maß Interesse an Politik entwickelt. Zukünftig werdet ihr also nicht nur von meinem Seelenleben, sondern auch noch von meinen (extrem klugen und absolut richtigen) Einstellungen zu gewissen Themen behelligt. Cool, was? Abgelästert habe ich schließlich schon immer gern und ich nenne die Dinge meist beim Namen – was komischerweise immer weniger Leute tun.
In diesem Monat hatten meine Großeltern Geburtstag. Mein Opa ist jetzt 90 und meine Oma 87. Stolzes Alter! Mein Opa ist ziemlich vergesslich geworden, aber meine Oma ist noch echt fit. Das freut mich sehr.
Das Wetter soll die ganze Woche recht schön bleiben. Eigentlich müsste ich am Sonntag los und zum Arbeiten ans andere Ende von Deutschland fahren. Dort müsste ich dann dreizehn Stunden am Tag in einer Wohnung sitzen. Ich glaube, ich werde behaupten, dass ich leider ganz fürchterlich krank bin und die Woche einfach ohne arbeiten genießen. Muss auch mal sein.
Ich bin mal gespannt, wieviele meiner “alten” Leser wieder bei mir landen. Schließlich stellte sich dasviehinmir lange Zeit tot. Ob man uns schon vergessen hat?
So, nu geh ick duschen und nach draußen. Einen schönen Tag allerseits!
Gender Mainstreaming – Hurra, alle Männer werden zu Schwuchteln!
Männer und Frauen sind gleich! In jeder Hinsicht! Es gibt definitiv keine Unterschiede! Überhaupt keine! Verstanden?!?!?
Das möchten uns gewisse Politiker äußerst hartnäckig einreden. Die Tatsache, dass das der reinste Schwachsinn ist, wird dabei geflissentlich ignoriert.
Auf die körperlichen Unterschiede möchte ich jetzt nicht näher eingehen – die sollten jedem, der das zwölfte Lebensjahr überschritten hat, bekannt sein. Es geht mir eher um die natürliche Ordnung der Dinge. Das fängt bereits in der Werbung an. Immer öfter werden werden Männer bei Hausarbeiten gezeigt. Ist dir das mal aufgefallen? Ich habe nichts dagegen, dass Männer Hausarbeit machen, wenn sie dies möchten, aber es sollte nicht die Regel sein. Der Mann geht arbeiten und versorgt die Familie. Die Frau bleibt im Haus, kümmert sich um dieses und zieht die Kinder groß. So ungefähr war das schon bei den Steinzeitmenschen. Der Mann ging jagen und die Frau sammelte Beeren. Im Prinzip war es bis vor einiger Zeit, mit einigen Abwandlungen immer noch so. Fürchterliche Sache! Und total diskriminierend!
Dagegen müssen wir etwas unternehmen! Es kann nicht sein, dass Frauen im Haus bleiben und sich um ihre (Klein-)Kinder kümmern und der Mann sich draußen amüsiert! Geht gar nicht! Also ändern wir diese Tatsache. Das ist relativ einfach. Wir reden dem Mann einfach ein, dass sein Geschlecht böse und absolut nebensächlich sei. Tausend Jahre Herrschaft des Mannes müssen schließlich gerächt werden. Also schneiden wir ihm symbolisch die Eier ab. Wenn er sich danach immer noch nicht wie ein Weichei verhält, machen wir halt so lange Gehirnwäsche bis er kapiert hat, dass Männlichkeit nicht erwünscht ist. Außerdem führen wir noch eine Frauenquote ein.
Die Frau – das arme Wesen! Kinder großziehen und im Haus bleiben! Warum das denn? Wir leben schließlich in modernen Zeiten. Die sollen ihre Blagen mal lieber so schnell wie möglich in die Kinderkrippe bringen. Erziehung und Liebe kann der Staat übernehmen. Kein Problem, der macht das gerne. Und natürlich sehr gut. Also geht Frau am besten sofort nach der Geburt wieder raus in die Welt, lässt ihr Kind allein und schreit lautstark nach einem Führungsposten, der ihr (ob qualifiziert oder nicht) ja wohl zusteht. Schließlich wurde sie mindestens Tausend Jahre lang unterdrückt.
Männer sind ziemlich unwichtig geworden. Die braucht man nur noch zur Zeugung. Danach können sie problemlos abgeschafft werden. Entweder gibt die Frau ihre Kinder in fremde Obhut und arbeitet oder sie lässt sich vom Staat versorgen. Man braucht keinen Versorger und Ernährer mehr. Scheiß auf das Familienleben. Jetzt gibt es Rudelficks mit anfassen und Selbstverwirklichung.
Männlichkeit ist unerwünscht. Weiblichkeit auch. Ganz ohne geht es aber auch nicht. Da muss schnell eine Lösung her! Wir tauschen einfach das Geschlecht! Frauen sollen werden wie Männer sind und Männer sollen werden wie Frauen. Die dumme Bevölkerung wird schon mitspielen. Leider tut sie das tatsächlich immer mehr. Ich bin (biologisch) eine Frau – also warum soll ich leben, arbeiten und mich verhalten wie Männer es tun? Und warum sollen (biologische) Männer plötzlich leben, arbeiten und sich verhalten als wären sie Frauen? Das ist das große Rätsel. Die Geschlechterrolle soll umgedreht werden.
Jetzt ist der Mann ein arroganter Chauvi, wenn er der Frau die schwere Wasserkiste abnimmt und ihr die Tür aufhält. Das kann sie schließlich selber. Der Typ soll mal lieber lernen, wie man bügelt, ansonsten komplett die Klappe halten und sich am besten noch unsichtbar machen.
…
Ich habe nichts dagegen, wenn eine Frau den eher männlichen Part übernehmen und leben möchte. Es stört mich auch nicht, wenn ein Mann lieber im Haus bleiben möchte. Aber all dies sollte der Gesellschaft weder aufgezwungen noch eingeredet werden.
Ich freue mich trotzdem noch, wenn ein Mann mir schwere Dinge abnimmt, mir die Tür aufhält und wirkt, als könne er Haus, Hof und Familie beschützen. Darüber freue ich mich nicht nur, das erwarte ich. Das ist zwar politisch extrem unkorrekt von mir, aber mein Instinkt sagt mir, dass das so sein sollte. Das ist die natürliche Ordnung der Dinge.
Asexualität? Lustlosigkeit? Langeweile? Blödheit?
Den letzten (unbezahlten – also rein privaten) Sex hatte ich kurz vor Weihnachten 2009. Mir war einfach nicht danach und ergeben hat sich irgendwie zwischendurch nichts. SM reizt mich auch nicht mehr. Den Mist, den ich bei der Arbeit mache, kann man nicht wirklich als Sex bezeichnen – da bin ich nur ein Automat. Davor hatte ich (wie meine “alten” Leser wissen) durchaus gelegentlich etwas am Laufen. Männer interessieren mich einfach nicht mehr. Frauen sind für mich ebenfalls nicht sonderlich reizvoll. Also mache ich gar nichts mehr. Manchmal beschäftigt mich das schon. Ist das normal? Keine Ahnung. Zwischendurch habe ich einen einzigen Dateversuch gestartet, aber das war ein totales Desaster. Der Typ meinte, dass ich ihm zu “unweiblich” sei. Damit war nicht meine Optik, sondern meine Art an sich gemeint. Vermutlich hatte er einfach die Angst, dass ich mehr Eier als er haben könnte. Damit lag er (meiner Meinung nach) gar nicht mal so falsch, aber das wäre mir egal gewesen. Scheiß drauf. Ansonsten lief mir einfach keiner über den Weg, der mein Interesse auch nur ansatzweise erweckte. Die Fickerei ist doch eh immer gleich. Rein, raus, rein, raus, rein, raus und fertig. Vorher lutscht man noch ein bißchen am Partner herum und der lutscht dann an dir rum. Dabei macht man Geräusche wie kranke Tiere und tut so, als würde man sich tatsächlich amüsieren. Einen tieferen Sinn hat das Spiel nicht. Das ist dem Zeitalter der modernen Verhütung zu verdanken. Klasse! Zusätzlich gibt es noch eine Menge Stress und Generve – das nennt sich dann Beziehung. Da kann man drauf verzichten. Ich jedenfalls. Wie man sieht, sogar schon eine ganze Weile.